Thema Sexualstrafrecht, Beratung vom Rechtsanwalt

Sexualstrafrecht    

Jeder, der Opfer eines Sexualdelikts wurde, leidet erheblich unter den Folgen der Tat, ganz gleich ob der wahre Täter bereits verurteilt wurde oder nicht. Die Person, welche behauptet, Opfer einer Sexualstraftat geworden zu sein, wird umfangreiche Angaben mit zahlreichen Details machen müssen. Durch die erneute Schilderung der Tat wird das Opfer daher erneuten Qualen ausgesetzt.

  

Jeder, der wegen einer Sexualstraftat verdächtigt wird, ist äußerst unangenehm betroffen – dabei spielt es oft keine Rolle, ob der Verdacht zu Recht oder zu Unrecht besteht. Die Vorverurteilung durch Verwandte, Arbeitskollegen und teilweise auch durch die Öffentlichkeit ist ein massiver Eingriff in die Lebensverhältnisse des Verdächtigen.

         

Vorrangiges Ziel der Verteidigung durch Rechtsanwalt Grassl ist es, das Leiden der an einer Sexualstraftat beteiligten Menschen  durch den Strafprozess nicht noch zu verschlimmern und das Verfahren ohne öffentliche Gerichtsverhandlung, manchmal auch auf schriftlichem Wege mit einem vernünftigen Ergebnis abzuschließen.

 

Wo dies nicht gelingt, das heißt, wo es dennoch zur öffentlichen Hauptverhandlung bei Gericht kommt, wird dann mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln der Strafprozess-ordnung die anwaltliche Vertretung des Mandanten oder der Mandantin durchgeführt, um ein faires Verfahren zu garantieren.

             

Häufig handelt es sich bei Sexualstrafverfahren um eine „Aussage gegen Aussage“-Situation, weil es außer der beschuldigten Person und dem vermeintlichen Opfer keine weiteren Zeugen gibt. Im Sexualstrafverfahren wird daher regelmäßig anhand verschiedener weitere Indizien versucht, den Sachverhalt aufzuklären. Dabei spielen auch Sachverständigengutachten bezüglich der Glaubwürdigkeit eines Zeugen und bezüglich der erlittenen Verletzungen eine wichtige Rolle. Auch die Untersuchung von privaten oder beruflich genutzten PC´s und Festplatten durch Sachverständige zur Aufklärung des Sachverhalts ist keine Seltenheit. Dies kann sowohl für den Beschuldigten als auch für die geschädigte Person eine zusätzliche Belastung darstellen, welche zumindest bei einem die Tat bestreitenden Angeklagten nicht zu vermeiden sein wird.

                    

Die Verbote und Strafandrohungen des bundesdeutschen Sexualstrafrechts dienen in erster Linie dem Schutz des Rechtes auf sexuelle Selbstbestimmung. In der Bundesrepublik Deutschland ist das Sexualstrafrecht in den §§ 174 bis 184 des Strafgesetzbuchs geregelt.

     

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